Großes Schloss Blankenburg

Mitten in Deutschland zwischen den Städten Wernigerode und Quedlinburg liegt Blankenburg am nördlichen Harzrand. Die einstige Residenzstadt im Braunschweiger Land gehört heute zum Landkreis Harz im Land Sachsen-Anhalt.
Hoch oben über der Stadt liegt das Große Schloss im Süden Blankenburgs. Der Barockbau thront auf dem „Blankenstein“, einem etwa 300 Meter hohen Kalkberg.

Nordansicht
Das Große Schloss Blankenburg auf dem „Blankenstein“ im Süden der Stadt.

Als Wahrzeichen der Stadt ist das Schloss bereits der vierte Bau an dieser Stelle, hervorgegangen aus mittelalterlichen Burgresten und Schlossgebäuden aus der Renaissancezeit. Anfang des 18. Jahrhundert entstand auf dem „Blankenstein“ eine barocke Schlossanlage mit europäischer Repräsentationsarchitektur für die damalige welfische Fürstenresidenz Blankenburg.

Burg und Schloss erlebten eine wechselvolle Geschichte, die sich eng mit dem Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel und den wichtigsten Herrscherhäusern Europas verbindet. Friedliche wie kriegerische Zeiten hinterließen ebenso ihre Spuren wie die wechselnden Herrscher. Heute ist Schloss Blankenburg das größte noch erhaltene Welfenschloss.

Die Barockarchitektur ist bis heute weitgehend erhalten. Andere Nutzungsansprüche führten im 19. und 20. Jahrhundert zu Veränderungen innerhalb der Räume.

Jahrelanger Leerstand hat schließlich zum Verlust architektonischer Pracht geführt. Der gemeinnützige Verein Rettung Schloss Blankenburg e. V. müht sich derzeit um die Erhaltung der verfallsbedrohten Bausubstanz.

Die von Roger Reckewell, Wolfgang Reimann und Hilde Thoms verfasste Publikation trägt den Titel „Schloss Blankenburg. Krone einer Region“. Sie befasst sich mit der Geschichte des Schlosses von der mittelalterlichen Burg über das Renaissanceschloss bis hin zu dem im Wesentlichen bis heute erhalten gebliebenen Zustand als Barockschloss. Darüber hinaus wird von den Welfen in Blankenburg ebenso erzählt wie von prominenten Besuchern. Auch die Situation des Schlosses ab 1991, dem Beginn des Leerstands, wird ausführlich geschildert.


Schlossbroschüre


Die 40-seitige Publikation in DIN-A5-Größe ist bei uns im Schloss-Shop für 4,90 Euro erhältlich.


Inhalt

  1. Baugeschichte
    1. Die Burg
    2. Das Renaissanceschloss
    3. Das Barockschloss
      1. Alter Flügel
      2. Kirchenflügel
      3. Turmflügel
      4. Neuer Flügel
      5. Post- und Galerie-/ Kasernenflügel
      6. Stadtseite und Gartenfront
  2. Geschichte der Regenten
    1. Welfen in Blankenburg
      1. Gäste und Besucher
    2. Residenz von 1914-1918
    3. Nutzung bis 1991
      1. Herzogliche Familie bis 1945
      2. Nutzer von 1945-1991
  3. Situation nach 1991
    1. Besitzverhältnisse
    2. Bemühungen um die Erhaltung des Denkmals

Errata (Korrekturverzeichnis)

  • Seite 8, Absatz 1, Zeile 9
    statt „gewann Lothars Sohn Heinrich der Löwe“
    richtig „gewann Lothars Enkelsohn Heinrich der Löwe“

  • Seite 8, Absatz 3, Zeile 3
    statt „Blankenburg et oppidium sub castro“
    richtig „Blankenburg et oppidum sub castro“

  • Seite 17, Absatz 7, Zeile 4
    statt „Gattin von Wilhelm IV.
    richtig „Gattin von Wilhelm III.

  • Seite 19, letzte Zeile
    statt „mit dem Tod bezahlen“
    richtig „mit dem Leben bezahlen“

  • Seite 21, Absatz 4, Zeile 1
    statt „geistvoller Barockführer
    richtig „geistvoller Barockfürst

  • Seite 22, 3. Absatz 4, Zeile 3
    Es fehlt Hohegeiß.

  • Seite 25, letzter Absatz, Zeile 1
    statt „Maria Pessina de Branconi (1764-1793)
    richtig „Maria Antonia Pessina de Branconi (1746-1793)“

Lage in Deutschland

Lage in Deutschland

Von ganz oben 

Betrachten Sie das Große Schloss und Blankenburg von ganz oben in Google Earth aus der Luft bzw. aus dem All. Das kostenlose Programm können Sie sich hier herunterladen.
Eine kleine Sammlung von zahlreichen Blankenburger Sehenswürdigkeiten haben wir unten für Sie zusammengestellt.

Google Earth Feed - Image © Google Inc.
Blankenburger Orte in Google Earth


Ihr Weg zum Schloss

mit dem Auto 

Blankenburg erreichen Sie über die Autobahn A36 (die ehemalige B6n) und die Bundesstraßen B27 und B81. Auf der A36 nehmen Sie die Abfahrt Blankenburg-Zentrum oder Blankenburg-Ost.
Mit dem Auto erreichen Sie das Schloss über die Zufahrt vom Schieferberg und Herzogsweg.
Die Anfahrt über den Vogelherd ist auch möglich. Kostenlose Parkplätze stehen in begrenzter Anzahl direkt am Schloss zur Verfügung.
Nutzen Sie bitte auch die Parkplätze am Schnappelberg oder vor dem Schlosshotel. Von hier aus laufen Sie ca. 10 Minuten gemütlich durch die Schlossgärten bis zum Großen Schloss. Folgen Sie für die Anfahrt dorthin den Tourismuswegweisern „Barocke Gärten“ bzw. „Schlösser und Gärten“.
Weitere Details entnehmen Sie bitte der Karte unten.

 Hinweis für Navigation:
Unsere Adresse (Großes Schloss 1) ist in einigen Navigations-Geräten und Anwendungen nicht vorhanden. Nutzen Sie in diesem Fall am besten für Ihre Anfahrt die Navigation zur Adresse Schieferberg 4. Dort gegenüber befindet sich die Einfahrt in den Herzogsweg, der bis zum Großen Schloss führt.

mit Bus  und Bahn 

Mit der Bahn erreichen Sie Blankenburg mit dem Regionalexpress RE31 (ehemals „Harz-Elbe-Express“) etwa stündlich von Magdeburg über Halberstadt. Weitere Verbindungsmöglichkeiten finden Sie bei der Deutschen Bahn.

Zahlreiche Buslinien verkehren über bzw. bis Blankenburg. In Blankenburg selbst fährt die „Stadtlinie“. Dem Schloss am nächsten ist die Haltestelle „Schnappelberg“. Die Haltestellen „Markt“ und „Schleinitzstraße“ fährt nur die Stadtlinie an. Weitere Informationen finden Sie bei den Harzer Verkehrsbetrieben.
Vom Bahnhof läuft man gemütlich etwa 20 Minuten bis zum Schloss.

Mit dem Fernbus erreichen Sie Blankenburg (Harz) auf der Strecke Düsseldorf – Berlin (mit weiteren Haltestellen zum Beispiel in Dortmund, Kassel, Göttingen, Goslar, Magdeburg). Die Fernbus-Haltestelle in Blankenburg befindet sich am Bahnhof. Anreisemöglichkeiten finden Sie bei Flixbus. Vom Bahnhof läuft man gemütlich etwa 20 Minuten bis zum Schloss.

mit dem Fahrrad 

Der Europa-Radweg Euroroute R1 von Boulogne-sur-Mer in Frankreich bis St. Petersburg in Russland verbindet auf über 3500 Kilometern die Menschen, die Natur und die Kultur von neun europäischen Ländern. Der Radweg führt direkt über das Schlossgelände und bietet Gelegenheit für eine Verschnaufpause und einen grandiosen Blick ins Harzvorland.

zu Fuß 

Der Harz ist durchzogen von einem vielfältigen Wanderwegenetz. Viele davon führen auch zum Schloss. Wenn Sie ein „Stempeljäger“ sind und bei der Harzer Wandernadel mitmachen, finden Sie übrigens in unmittelbarer Nähe vom Schloss zwei Stempelstellen

Karte

Hier klicken, um den Inhalt von www.openstreetmap.org anzuzeigen

Karte in größerer Version öffnen


Eindrücke